Mit der Immatrikulation beginnt die wahrscheinlich aufregendste Zeit im Leben. Gleichzeitig stehen viele Studierende vor einer riesigen Herausforderung: Die Frage, wie der eigene Lebensunterhalt eigentlich finanziert werden soll. Neben Miete, Lebensmitteln, Büchern, Bekleidung und Versicherungen fallen noch jede Menge weiterer Ausgaben an, die das Portemonnaie strapazieren.

Wer nicht auf die finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus oder Familienkreis zählen kann, bekommt in Deutschland eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, sein Studium und natürlich auch das Drumherum zu finanzieren.

Finanziell unabhängig zu werden, ist ein wichtiger Schritt in der persönlichen Entwicklung und schafft Selbstvertrauen. Denn nur wer sein Geld selbst verdient, weiß es gebührend zu schätzen. Höchste Zeit also, aktiv zu werden! Für Studenten stehen die Chancen auf einen Nebenjob tendenziell sehr gut: Wer an einer Hochschule, Universität oder einer anderen Bildungseinrichtung immatrikuliert bist, zählt offiziell als „ordentlicher Student“. Dieser Status verleiht Privilegien, sorgt aber auch für Einschränkungen.

Wie viel darf ich als Student arbeiten?

Das Studium steht an erster Stelle, um weiterhin als „ordentlicher Student“ zu gelten. Deshalb gilt hier die 20-Stunden-Regel. Während des Semesters dürfen also nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden, sonst zählt auch ein Studierender als normaler Arbeitnehmer. Professionell organisierte Arbeitgeber sind über alle gesetzlichen Einschränkungen im Bilde und können die Dienstpläne entsprechend anpassen. In den Semesterferien gilt diese Einschränkung nicht und jeder Student kann innerhalb der gesetzlichen Arbeitszeiten-Regelungen mehr arbeiten. STUDENTpartout bietet hierzu flexible Arbeitszeitmodelle, damit das Studium und die Freizeit nicht zu kurz kommen.

Wie viel darf ich als Student verdienen?

Grundsätzlich gilt: Erst ab einem bestimmten Einkommen müssen Studenten Steuern bezahlen. Hierfür gelten die gesetzlichen Steuerfreibeträge, die jedes Jahr angepasst werden. Im Jahr 2020 liegt der gesetzliche Steuerfreibetrag für Studierende bei 9.408 Euro. Unabhängig davon, ob Minijob, geringfügige Beschäftigung, Werkstudentenjob oder Nebenjob.

Wer neben seinem Studium in einem Minijob arbeitet, unterliegt einer monatlichen Verdienstgrenze von 450 Euro brutto pro Monat. Wird weniger verdient, fallen neben den Beiträgen zur Rentenversicherung keine weiteren Sozialabgaben und Steuern an. Auch bleiben Studierende dann bei ihren Eltern über die gesetzliche Krankenkasse mitversichert. Wird dieser Betrag überschritten, müssen jedoch Steuern bezahlt und Sozialabgaben abgeführt werden. Darum kümmert sich immer der Arbeitgeber. Bezahlte Steuern können Studierende sich über die Einkommenssteuererklärung zurückholen.

Für Studenten, die mehr arbeiten möchten – zum Beispiel in den Semesterferien – gibt es die Möglichkeit einer kurzfristigen Beschäftigung. Die Voraussetzung hierfür ist, dass nicht mehr als 70 Tage im Jahr gearbeitet wird, oder der Job auf drei Monate befristet ist. Dieses Einkommen ist sowohl für Studierende als auch für ihre Arbeitgeber sozialversicherungsfrei. Hier gibt es auch keine Verdienstgrenzen oder eine Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit – abgesehen von den gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen. Allerdings fallen hier Steuern an, die der Arbeitgeber automatisch an das Finanzamt abführt.

Sobald Steuern bezahlt wurden, lohnt es sich immer eine Steuerklärung zu machen. Das ist mittlerweile gar nicht mehr so kompliziert, eine klasse Übung für die Zukunft und zahlt sich für Studierende in jedem Fall aus!

Wir von STUDENTpartout unterstützen jeden unserer studentischen Mitarbeiter gerne dabei, die perfekte Beschäftigungsform zu finden. Und mit dem richtigen Job macht das Studentenleben einfach doppelt so viel Spaß!

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