Berlin-Marathon 2026: Der Studi-Guide zum Mega-Event
Wir haben alle wichtigen Fakten zusammengetragen – von der Anmeldung bis zu den besten Zuschauerplätzen.
Wer darf mitmachen – und wie?
Verdict vorweg: Für den Marathon selbst ist es zu spät, für alles andere nicht.
Die Verlosung der Startplätze für den vollen Marathon lief bereits von Ende September bis Anfang November 2025 – wer sich da nicht angemeldet hat, kommt für 2026 nur noch über Charity-Startplätze oder Reiseveranstalter-Pakete an eine Startnummer.
Deutlich einfacher: der GENERALI 5K. Die Anmeldung dafür läuft noch bis zum 25. September 2026, eine Qualifikationszeit brauchst du nicht.
Mitmachen kann jeder ab Jahrgang 2016, der Startbeitrag liegt bei 34,50 Euro. Du läufst am Samstag, 26. September, ab 10 Uhr die letzten fünf Kilometer der Original-Marathonstrecke – vom Potsdamer Platz durchs Brandenburger Tor ins Ziel. Inklusive Finisher-Medaille.
Noch eine Option: Als Volunteer helfen. Die Anmeldung für Freiwillige beim BMW Berlin-Marathon ist seit dem 22./23. Juli 2026 offen – aktuell also noch möglich. Gesucht werden HelferInnen für Startnummernausgabe, Kleiderablage, Streckenposten, Verpflegungsstationen, Zielbereich und Infopoints.
Fakten auf einen Blick
- Datum: Sonntag, 27. September 2026
- Start: 8:45 Uhr, Straße des 17. Juni
- Ziel: Brandenburger Tor
- Teilnehmende: rund 60.000 SportlerInnen aus etwa 160 Ländern übers gesamte Marathon-Wochenende (LäuferInnen, RollstuhlfahrerInnen, Handbiker, InlineskaterInnen)
- Ausgabe: 52. BMW Berlin-Marathon
- Einordnung: einer der sieben Abbott World Marathon Majors, neben Tokio, Boston, London, Sydney, Chicago und New York City
Wo du am besten zuschaust
Die Strecke führt komplett durch die Innenstadt, entsprechend viele gute Spots gibt es. Besonders beliebt:
Siegessäule (Kilometer 0,6) – kurz nach dem Start, dichtes Feld
Bundeskanzleramt & Reichstag (Kilometer 6,5)
Wilder Eber (Kilometer 28,5)
Olivaer Platz (Kilometer 33,5)
Gedächtniskirche (Kilometer 35)
Potsdamer Platz (Kilometer 38,5)
Unter den Linden (Kilometer 41)
Brandenburger Tor (Kilometer 42 / Ziel) – die emotionalste Stelle der ganzen Strecke
Praxis-Tipp: Zieh bequeme Schuhe an, auch als ZuschauerIn. Um zwischen zwei guten Spots zu wechseln, musst du selbst ein Stück laufen – die Strecke ist für Autos und oft auch für Fußgänger quer über die Straße gesperrt. Willst du jemanden gezielt anfeuern, verabredet vorher einen exakten Treffpunkt, zum Beispiel „Kilometer 28,5, rechte Straßenseite, direkt am Kiosk". Bei der Menge an Menschen findet man sich sonst kaum.
Rahmenprogramm: mehr als nur der Lauf
MARATHON EXPO by BRITA: Donnerstag bis Samstag (24.–26. September) am ehemaligen Flughafen Tempelhof. Hier holen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Startunterlagen ab, es gibt aber auch für alle anderen Merchandise, Vorträge und Ausstellerstände.
Inline-Skating-Marathon: Samstag, 26. September, über dieselbe Strecke wie der Lauf am Sonntag.
GENERALI 5K: ebenfalls Samstag, 26. September, 10 Uhr (siehe oben).
Was du unbedingt wissen solltest
Der eigentliche Marathon startet am Sonntag um 8:45 Uhr in sechs Wellen – damit 30 Minuten früher als in den Vorjahren. Die letzte Laufwelle geht um 10:27 Uhr auf die Strecke. Handbiker starten bereits ab 8:20 Uhr, RollstuhlfahrerInnen ab 8:26 Uhr.
Straßensperrungen: Schon am Samstagnachmittag und dann den ganzen Sonntag über sind die Straßen entlang der Strecke fast durchgehend gesperrt – vor allem in Tiergarten und Mitte, aber auch in Friedrichshain, Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Steglitz, Wilmersdorf und Zehlendorf. Für Auto und Bus fällt an dem Wochenende praktisch die halbe Innenstadt aus.
Unsere Empfehlung: Wenn du an dem Sonntag irgendwo hin musst, nutze U- und S-Bahn und plane deutlich mehr Zeit ein als sonst. Wer zur Bib, zum Job oder zur WG-Party will, sollte vorher checken, ob die eigene Route über eine der gesperrten Straßen führt.
Auf drei verschiedene Arten dabei sein:
- Selbst laufen: Für den Marathon ist es zu spät – beim GENERALI 5K (letzte Startchance bis 25.9.) geht’s noch.
- Mithelfen: Als Volunteer anmelden und die Organisation hautnah erleben.
- Zuschauen: Bequeme Schuhe an, guten Spot wählen, FreundInnen genau sagen, wo du stehst.
Fazit: Ein Wochenende, das du besser einplanst als ignorierst
Ob als LäuferIn, Volunteer oder ZuschauerIn am Streckenrand: Der Berlin-Marathon lässt sich an diesem Wochenende kaum umgehen. Wer die Sperrungen kennt und sich rechtzeitig entscheidet, wie er oder sie dabei sein möchte, hat am Ende mehr davon als Ärger.