Tipps & Tricks

WG- Alltag entspannt gestalten

Du hast keine Lust auf Chaos, schlechte Laune oder Streitereien in deiner WG? Zwar lässt sich nichts davon komplett vermeiden - aber mit ein paar Tricks kannst du gegensteuern und mehr Ruhe und Harmonie in die Gruppe bringen.
Montag, 17.10.2022, 15:03 Uhr, Autor: Sandra Lippet
Studenten um Laptop in WG
Mit ein paar Tricks lässt sich das WG-Leben optimieren. (Foto: © stock.adobe.com/Stock Rocket)

Du hast vor in eine WG zu ziehen oder lebst schon in einer? Dann kannst du dir hier wertvolle Tipps einholen, um die Atmosphäre entspannt zu halten.

Organisation ist alles

Ob über Apps, Excel-Tabellen oder ein Stück Papier: mach mit deiner WG einen Putzplan. Teilt euch die Wohnung und die Aufgaben darin gerecht auf und wechselt euch damit ab. 

Wenn du den Plan an einen Ort, z.B. Kühlschrank oder Flur, hängst, wo ihn jeder sehen kann - bleibt er besser im Kopf, hoffentlich.

 Anti-Fail-Tipp! Überleg dir mit deinen Mitbewohner:innen eine kleine Strafe für den Fall, dass die Aufgaben nicht eingehalten werden. Das kann ein kleiner Geldbetrag oder eine Zusatzaufgabe sein - ganz so wie es dir/euch gefällt.

So wird die Motivation ein bisschen erhöht.

Auch den Kühlschrank  bzw. die Vorräte solltest du organisieren. Überleg dir mit deiner WG, ob ihr gemeinsam oder einzeln einkaufen wollt und wie ihr euch den Kühlschrank aufteilt, bspw. nach Fächern oder Seiten. 

Viele WGs setzen eine WG-Kasse ein, in der ein fixer Betrag jede Woche eingezahlt wird. Davon werden entweder die gemeinsamen Lebensmittel oder Dinge für die Wohnung gekauft, die alle brauchen. Darunter zählen Toilettenpapier, Taschentücher, Müllbeutel etc. 

Es kann ratsam sein ein Gemeinschaftskonto  für die Miete und Zusatzkosten ,wie die Heizkosten- oder Stromabrechnung, zu eröffnen. Das funktioniert aber nur, wenn alle Mitbewohner:innen das möchten und sich an die Einzahlung halten.

Reden kann die WG-Stimmung retten

Zwar sagt das Sprichwort: Reden ist Silber und Schweigen ist Gold - bei WGs muss das aber nicht immer stimmen.

Oft ist es besser Probleme so bald wie möglich anzusprechen, um sie aus der Welt zu räumen. Das heißt aber nicht, dass du - sobald dich etwas aufregt - wutentbrannt auf deine Mitbewohner:innen losgehen sollst...

Erste Hilfe für Problemkommunikation:

  • versuche erst für dich selbst das Problem zu fassen und es zu beschreiben
  • rede erst mit den anderen, wenn du dich abgeregt hast; entspannt kommt alles besser rüber
  • versuche konstruktiv zu sein, d.h. mache keine direkten Vorwürfe, sondern versuche nett auf Konflikte einzugehen und sie objektiv zu beschreiben
  • überlege dir am besten schon vor dem Gespräch ein paar Lösungsansätze
  • versuche während des Gesprächs ruhig zu bleiben, selbst wenn dich etwas aufregt oder nervt
  • vertage das Gespräch, sobald es sich verfährt oder in eine ungute Richtung abdriftet
  • sobald eine Lösung gefunden ist: bedanke dich für die offene Kommunikation
  • rege deine Mitbewohner:innen an auch das Gespräch zu suchen, sollten sie ein WG-Problem haben

Es kann schwer sein Konflikte gleich anzugehen und Probleme zu lösen, definitiv. So ist aber die Chance am größten ein entspanntes Zusammenleben zu haben. Wenn Probleme zu lange brodeln, wird die Lösung nicht leichter werden.

(SALI)

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