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Wenn die Miete dein Konto leer räumt: So kommst du trotzdem gut durchs Studium

Gelber Hintergrund, eine leere Hosentasche und eine menschliche Hand sind zu sehen
Altbekanntes Problem bei Student: innen: dank der hohen Mieten sind die Finanzen extrem knapp. (Foto: ©stock.adobe.com/belrync)
Miete, Strom und Nebenkosten verschlingen bei vielen Studierenden mehr als die Hälfte des verfügbaren Einkommens. Wir zeigen dir, wie du deine Wohnkosten senken, dein Budget besser planen und mit einem flexiblen Nebenjob finanziell entspannter durchs Studium kommen kannst.
Montag, 20.07.2026, 13:28 Uhr, Autor: Christine Hintersdorf

Das Geld ist gerade auf dem Konto und wenige Tage später schon wieder weg. Miete, Strom, Internet und weitere Nebenkosten machen das Leben in der eigenen Wohnung oder WG teuer. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes geben Student:innen mit eigenem Haushalt durchschnittlich 54 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für das Wohnen aus. Bei der Gesamtbevölkerung sind es im Vergleich 24 Prozent.

Für viele bedeutet das, bei Lebensmitteln, Freizeit oder Urlaub sparen zu müssen. Ein gemütliches WG-Zimmer wird dadurch schnell zum größten Kostenpunkt des Monats. Wir geben dir Tipps, wie du dein Konto schonen beziehungsweise aufpolstern kannst. 

Prüfe mehr als nur klassische WG-Angebote

Bei der Wohnungssuche lohnt es sich, flexibel zu bleiben. Schau nicht nur auf den bekannten Immobilienportalen. Wohnheime, private Studierendenwohnanlagen, Zwischenmieten und Wohnungsangebote über Hochschulen können günstiger sein.

Auch ein Zimmer etwas außerhalb des Stadtzentrums kann sich rechnen. Wichtig ist, dass du die Fahrtkosten und die Fahrzeit direkt mitberücksichtigst. Eine niedrige Miete hilft wenig, wenn du jeden Tag lange unterwegs bist und ein teures Monatsticket benötigst.

Falls du bereits in einer WG wohnst, kannst du gemeinsam mit deinen Mitbewohner:innen eure laufenden Verträge prüfen. Vielleicht gibt es günstigere Tarife für Strom oder Internet. Auch kleine Veränderungen beim Einkaufen und Kochen können über den Monat einen spürbaren Unterschied machen.

Verschaffe dir einen ehrlichen Überblick

Du musst nicht jeden Kaffee in einer komplizierten Tabelle eintragen. Trotzdem solltest du wissen, wie viel Geld monatlich hereinkommt und welche festen Ausgaben davon abgehen.

Notiere zuerst Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Fahrtkosten und Lebensmittel. Danach siehst du, wie viel Geld dir für Freizeit, Kleidung und ungeplante Ausgaben bleibt. Plane außerdem einen kleinen Puffer ein. Eine kaputte Waschmaschine oder eine Nachzahlung wartet schließlich selten auf den nächsten BAföG-Bescheid.

Ein Nebenjob sollte zu deinem Studium passen

Wenn das monatliche Budget trotz Sparmaßnahmen knapp bleibt, kann ein Nebenjob für mehr finanziellen Spielraum sorgen. Er sollte allerdings nicht dazu führen, dass Vorlesungen, Prüfungen und Erholung dauerhaft zu kurz kommen.

Bei STUDENTpartout findest du flexible Studentenjobs, die sich an deinen Stundenplan anpassen lassen. Du kannst zum Beispiel bei Events, in Stadien, im Service, an der Kasse, in der Logistik oder bei Ausstellungen arbeiten. Auf der Jobbörse stehen aktuell zahlreiche Nebenjobs aus unterschiedlichen Bereichen zur Auswahl.

Wie viel Zeit du zur Verfügung hast, kannst du mit deinem Ansprechpartner in der Niederlassung besprechen. In ruhigeren Wochen übernimmst du mehr Schichten. Vor einer wichtigen Prüfung tritt der Nebenjob in den Hintergrund.

Mehr Geld und trotzdem noch Zeit für die Uni

Hohe Wohnkosten lassen sich nicht einfach wegzaubern. Mit einer offenen Suche nach Wohnalternativen, einem realistischen Budget und einem flexiblen Nebenjob kannst du den finanziellen Druck jedoch verringern.

Dein Studium bleibt dabei die Hauptsache. Der passende Nebenjob hilft dir nicht nur dabei, die nächste Miete zu bezahlen. Er bringt dich unter Leute, sorgt für Abwechslung und lässt sich so planen, dass dein Uni-Alltag weiterhin funktioniert.

(CHHI)

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