Die 5 besten Fitness-Apps für Studierende
Noch besser fürs Studi-Budget: Einige richtig gute Fitness-Apps sind kostenlos oder bieten zumindest eine brauchbare Gratisversion.
Wir haben fünf Apps ausgewählt, die unterschiedliche Trainingsziele abdecken – vom Home-Workout über Krafttraining bis zum Laufen. Entscheidend waren für uns kostenlose Funktionen, Flexibilität, Bedienbarkeit und der praktische Nutzen im Studi-Alltag.
Welche Fitness-App passt zu dir?
Nike Training Club: wenn du möglichst viel kostenlos trainieren willst
FitOn: für Home-Workouts, Yoga, Pilates und HIIT
Hevy: für Krafttraining und Trainingspläne im Gym
Strava: für Laufen, Radfahren und Training mit Community
Freeletics: wenn du einen strukturierten Trainingsplan möchtest
1. Nike Training Club: Viel Training für null Euro
Wenn dein Budget keine Lust auf das nächste Monatsabo hat, ist Nike Training Club, kurz NTC, besonders interessant.
Nike bietet in der App über 200 kostenlose Workouts und Trainingsprogramme. Dabei geht es unter anderem um Krafttraining, Cardio und HIIT, Yoga und Mobility. Die einzelnen Einheiten dauern je nach Workout ungefähr fünf bis 50 Minuten.
Praktisch für WG-Zimmer und kleine Wohnungen: Für viele Übungen brauchst du kein Equipment. Andere Workouts sind fürs Fitnessstudio oder Training mit Gewichten gedacht.
Neben einzelnen Einheiten gibt es mehrwöchige Programme, und die Übungen werden per Video erklärt.
Was kostet Nike Training Club?
Kosten: kostenlos
Gut für: Home-Workout, Kraft, Cardio, Yoga, Mobility
Equipment: je nach Workout keines oder wenig
Besonders praktisch: großer kostenloser Trainingsumfang
Für die Nutzung brauchst du eine kostenlose Nike-Mitgliedschaft.
Passt zu dir, wenn: du eine vielseitige kostenlose Fitness-App suchst und nicht gleich ein Abo abschließen möchtest.
2. FitOn: Home-Workouts ohne Pflicht-Abo
WG-Zimmer, Yogamatte und zehn freie Minuten? Für FitOn kann das schon reichen.
Die App bietet kostenlose Trainings aus Bereichen wie HIIT, Cardio, Krafttraining, Yoga, Pilates, Dance und Barre. Auch personalisierte Workout-Pläne gehören zum kostenlosen Angebot.
Damit eignet sich FitOn besonders für alle, die lieber zuhause trainieren als regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen.
Ist FitOn wirklich kostenlos?
Kosten: Workouts kostenlos, PRO optional
Gut für: Home-Workout, HIIT, Yoga, Pilates
Equipment: bei vielen Einheiten nicht nötig
Besonders praktisch: viele unterschiedliche Trainingsarten
Die kostenpflichtige PRO-Version erweitert das Angebot beispielsweise um zusätzliche Ernährungsfunktionen, Rezepte und Offline-Downloads. Für die eigentlichen Workouts ist ein PRO-Abo aber nicht zwingend erforderlich.
Passt zu dir, wenn: du viel Abwechslung willst und flexibel zuhause trainieren möchtest.
3. Hevy: Die Fitness-App fürs Krafttraining im Gym
Wie viele Wiederholungen waren es letztes Mal? Und wie viel Gewicht hattest du eigentlich auf der Stange?
Wer im Fitnessstudio trainiert, kennt solche Fragen. Hevy setzt genau dort an.
Die App ist weniger ein digitaler Fitnesskurs als eine Trainingsplan-App und ein Workout-Tracker. Du kannst Übungen, Gewichte, Sätze und Wiederholungen dokumentieren und verfolgen, wie sich deine Leistungen entwickeln.
Was kann die kostenlose Hevy-Version?
In der Gratisversion kannst du bis zu vier eigene Trainingsroutinen und sieben eigene Übungen anlegen. Deine Trainingsstatistiken stehen für die vergangenen drei Monate zur Verfügung.
Zusätzlich bietet Hevy eine Bibliothek mit 26 vorgefertigten Trainingsprogrammen für unterschiedliche Ziele und Erfahrungsstufen.
Kosten: kostenlose Basisversion, Pro optional
Gut für: Gym, Krafttraining, Muskelaufbau
Equipment: Fitnessstudio oder eigene Gewichte sinnvoll
Besonders praktisch: Gewichte und Fortschritte übersichtlich dokumentieren
Hevy gibt es unter anderem für iOS und Android sowie für Apple Watch und Wear OS.
Passt zu dir, wenn: du regelmäßig Krafttraining machst und keine Lust mehr auf Trainingspläne in Notizen oder Tabellen hast.
4. Strava: Fitness-App für Laufen und Radfahren
Wenn dein Training eher draußen als zwischen Hantelbank und Kabelzug stattfindet, ist Strava interessant.
Mit der App kannst du unter anderem Läufe und Radtouren aufzeichnen, deine Aktivitäten auswerten und mit anderen teilen. Die grundlegende Aufzeichnung und Nutzung funktioniert kostenlos.
Strava kombiniert Fitness-Tracking mit einer Community. Du kannst anderen folgen, Aktivitäten vergleichen und an Challenges teilnehmen.
Strava hat einen Studentenrabatt
Für Studierende gibt es einen interessanten Bonus: Berechtigte Studierende erhalten 50 Prozent Rabatt auf die jährliche Strava-Mitgliedschaft.
Der Studentenstatus wird über SheerID überprüft. Wichtig: Den Studententarif musst du über die Strava-Webseite abschließen; über die App-Stores von Apple und Google ist dieser Tarif nicht verfügbar.
Kosten: Basisversion kostenlos, Mitgliedschaft optional
Studentenrabatt: 50 Prozent auf die Jahresmitgliedschaft bei entsprechender Berechtigung
Gut für: Laufen, Radfahren und Ausdauersport
Besonders praktisch: Tracking, Community und Challenges
Passt zu dir, wenn: du gerne draußen trainierst und dich durch Freunde, Statistiken oder gemeinsame Challenges motivieren lässt.
5. Freeletics: Wenn du lieber einem Plan folgst
Du willst trainieren, aber dir nicht jedes Mal selbst überlegen, welche Übungen heute sinnvoll wären? Genau darauf ist Freeletics ausgelegt.
Die App kombiniert unter anderem Bodyweight-Training, HIIT, Krafttraining, Cardio und Laufen. Je nach Workout kannst du komplett ohne Geräte oder mit Equipment trainieren.
Freeletics lässt sich kostenlos nutzen. Auch ohne Abo stehen verschiedene Workouts, Einzelübungen, Läufe und weitere Trainingsinhalte zur Verfügung.
Was bringt der kostenpflichtige Freeletics Coach?
Der persönliche digitale Coach gehört zum kostenpflichtigen Angebot. Er erstellt Trainingspläne anhand deiner Ziele und berücksichtigt unter anderem verfügbare Trainingstage und vorhandenes Equipment. Nach absolvierten Einheiten kannst du Feedback geben, auf dessen Grundlage das weitere Training angepasst wird.
Kosten: kostenlose Basisinhalte, Coach kostenpflichtig
Gut für: Bodyweight, HIIT, Kraft und strukturiertes Training
Equipment: je nach Trainingsart keines erforderlich
Besonders praktisch: individueller Trainingsplan
Wenn du hauptsächlich kostenlose Einzelworkouts suchst, sind Nike Training Club oder FitOn großzügiger. Wenn dir dagegen ein klarer Plan wichtig ist, spielt Freeletics seine Stärke aus.
Passt zu dir, wenn: du leichter dranbleibst, wenn dir jemand vorgibt, was heute auf dem Trainingsplan steht.
Welche Fitness-App ist kostenlos?
Hier lohnt sich genaues Hinschauen. Denn „kostenlose Fitness-App“ bedeutet nicht bei allen Anbietern dasselbe.
Nike Training Club bietet seine Workouts und Programme kostenlos an.
Bei FitOn sind die Workouts und Workout-Pläne ebenfalls kostenlos. Bezahlt werden zusätzliche PRO-Funktionen.
Hevy, Strava und Freeletics arbeiten dagegen mit einem Freemium-Modell: Die Basisversion kostet nichts, zusätzliche Funktionen oder Angebote sind kostenpflichtig.
Für Studierende ist deshalb nicht automatisch die App mit dem günstigsten Abo die beste. Interessanter ist die Frage: Brauche ich die kostenpflichtigen Funktionen überhaupt?
Welche Fitness-App ist die beste für dich?
Die eine Fitness-App, die für alle perfekt funktioniert, gibt es nicht. Entscheidend ist, wie du trainieren möchtest.
Willst du möglichst kostenlos loslegen, sind Nike Training Club und FitOn besonders interessant.
Trainierst du hauptsächlich mit Gewichten im Fitnessstudio, ist Hevy auf diesen Zweck spezialisiert.
Für Laufen und Radfahren bietet Strava umfangreiche Tracking- und Community-Funktionen – mit einem zusätzlichen Rabatt für berechtigte Studierende.
Und wenn du lieber einem festen Trainingsplan folgst, kann Freeletics die passendere Lösung sein.
Am Ende bringt allerdings auch die beste App wenig, wenn sie nach drei Tagen ungenutzt zwischen Mensa-App, Banking und Uni-Portal verschwindet. Such dir deshalb lieber die Fitness-App aus, die tatsächlich zu deinem Alltag passt – und nicht die mit der längsten Funktionsliste.