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Schadenfall ohne Haftpflicht?

Verzweifelter Student mit Kugelschreiber und Dokumenten in der Hand am Schreibtisch.
Auch für Studierende kann das Fehlen einer Haftpflichtversicherung unangenehm werden. (Foto: © stock.adobe.com/fizkes)
Du hast jemandem unwillentlich einen Körper- oder Sachschaden zugefügt und bist nicht haftpflichtversichert? Das kann zum Problem werden – wir verraten dir, warum.
Sonntag, 04.12.2022, 10:00 Uhr, Autor: Sandra Lippet

Eigentlich ist es gängig, eine Haftpflichtversicherung zu haben. Neben der Kranken- und Kfz-Versicherung wird sie am häufigsten abgeschlossen. Und doch haben ca. 25 % der Erwachsenen in Deutschland keine Haftpflicht.

Solltest du eine:r davon sein, ist das an sich auch nicht problematisch, solange es nicht zum Schadensfall kommt. 

Musst du haften? 

Verursachst du einen Schaden, musst du in der Regel auch dafür haften – ganz gleich, ob du ihn aus Versehen verursacht hast oder nicht. 

Hast du also keine Haftpflichtversicherung, musst du mit deinem eigenen Vermögen den Schaden begleichen. Sollte die geschädigte Person eine eigene Haftpflichtversicherung mit einer Klausel zum Forderungsausfall abgeschlossen haben, kommt diese für den Schaden auf.

Aber: Es kann durchaus sein, dass die Versicherung des:r Geschädigten die Schadenssumme von dir zurückfordert – und dann musst du die Summe begleichen.

Brauchst du unbedingt eine Haftpflicht?

Nein, natürlich nicht. Es könnte gut sein, dass du nie einer anderen Person einen Schaden zufügst – aber falls das doch mal der Fall sein sollte, hast du mit einer abgeschlossenen Haftpflichtversicherung weniger Stress. 

Im Grunde musst du selbst entscheiden, ob du dich versichern oder mit dem Risiko leben möchtest. 

(Ruch-Finanzberatung/SALI)

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