Do-it-yourself

Die besten Cocktails für deine WG-Party

Junge Frau, die an Küchentresen mit Shaker und anderen Utensilien einen Cocktail zubereitet.
Du kannst dir auch zuhause selbst und günstig Cocktails machen. (Foto: © stock.adobe.com/Syda Productions)
Auch Cocktails werden immer teurer, wieso also nicht selbst mixen? Wie das schnell und günstig geht, erfährst du hier zusammen mit unseren Top-5-Rezepten. 
Donnerstag, 07.03.2024, 10:00 Uhr, Autor: Jakob Springer

Klar kommt eine Party auch in Schwung, wenn es nur Antialkoholisches, Bier oder Wein zu trinken gibt. Aber wenn du eine Feier schmeißen willst, von der deine Gäste noch lange schwärmen, dann biete doch auch ein paar Cocktails an!

Cocktails sind extrem vielseitig und man kann auch mit wenig Aufwand wohlschmeckende Mixturen bereiten, die begeistern. Hier haben wir dir einen kleinen Basic-Ratgeber, Spartipps und unsere Top-5-Rezepte zum Ausprobieren zusammengestellt, die dafür sorgen, dass deine nächste Party ein echter Hit wird. 

Cocktail Knowledge

Ein Cocktail besteht im Wesentlichen aus drei Zutaten

  1. Basis: Die Basisspirituose hat meist den größten Anteil an der Gesamtflüssigkeit. Sie ist die Zutat, die die Cocktailrichtung bestimmt.
  2. Modifier: Der weniger dominante Teil, der jedoch wesentlich zur Charakteristik des Mixgetränks beiträgt.
  3. Flavouring Part: oft nur ein kleiner Teil im Drink, der aber für das gewisse Etwas sorgt. Er rundet den Cocktail ab und bringt ihn auf den Punkt; geschmacklich und meist auch farblich. 

Was wird an Utensilien gebraucht? 

  • Shaker: Viele Cocktails werden geschüttelt, deswegen ist ein Cocktailshaker unerlässlich. Vom billigen Ramschladen-Shaker bis zum Edelstahl-Glas Shaker ist alles erlaubt. Er sollte nur dicht sein, damit es nicht zu allzu großen Unfällen und Putzaktionen kommt.
  • Eis!: Die allermeisten Cocktails werden entweder auf Eis serviert oder mit Eis geschüttelt und dann ohne Eis ins Glas gesiebt. Es reicht leider nicht, die Zutaten möglichst kühl zu stellen. Eis ist essenziell! 
  • Messbecher: Je genauer ein Cocktailrezept eingehalten wird, desto besser ist dann das Ergebnis. Hier hilft ein 2cl-4cl Messbecher (20-40ml).

In einer gut eingerichteten Bar gibt es zusätzlich noch Barsiebe, Rührlöffel, Eiswürfelzangen, Crushed Ice Maker, Ausgießhähne, Eisschaufeln usw. Selbstverständlich gibt es für jede Cocktailart ein eigens dafür vorgesehenes Glas. Ob du das als Hobby-Mixer:in unbedingt anschaffen magst, bleibt dir überlassen.

Unser Tipp ist: spar dir die kostenintensiven Anschaffungen – es muss nicht professionell sein, sondern einfach nur gut schmecken. Viele Utensilien findest du auch günstig.

Spartipps

Was du beim Equipment sparst, kannst du in die Zutaten investieren: Bei Säften und Alkoholika solltest du nämlich nicht auf die billigsten zurückzugreifen. Das wirkt sich zum einen geschmacklich positiv aus und zum anderen ist billiger Alkohol dafür bekannt, Kopfweh zu verursachen.

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Trotzdem gibt es auch hier Sparpotential. Beschränke die Basisspirituosen auf ein oder zwei verschiedene. Es gibt eine riesige Bandbreite an z. B. rum- oder wodkabasierten Cocktails, die in der Ausführung und im Geschmack sehr unterschiedlich sind. So bleibst du vielseitig, ohne 10 verschiedene teure Schnäpse auf der Arbeitsfläche stehen zu haben. Die verderben zwar nicht, nehmen aber einfach viel Platz weg.

Das kannst du vermeiden. Niemand, außer eine professionelle Cocktailbar möchte alle Zutaten eines Zombie-Cocktails zu Hause stehen haben. Frag auch deine Gäste, ob bei ihnen zu Hause zum Beispiel eine Flasche Rum im Schrank verstaubt. Einfach mitbringen lassen! 

Eiswürfel und Crushed Ice kann man kaufen, wenn du aber auch hier etwas sparen willst, machst du dein Eis selber. Du füllst einfach ein paar Tage vor der Party immer wieder das Eis aus einem Eisförmchen im Gefrierschrank in eine entsprechend große gefriertaugliche Schüssel um. So sind die Eiswürfel auch richtig schön kalt und nicht so angetaute, glitschige Klumpen aus dem Sack von der Tanke.

Crushed-Ice-Tipp

Brauchst du Crushed Ice, füllst du dafür einfach einige Eiswürfel in ein Geschirrtuch, knotest es oben zu und schleuderst es einige Male kräftig auf eine harte Oberfläche.

Damit die Cocktailparty nicht zum ökonomischen Desaster wird 

  • Kauf nur Utensilien und Flüssigkeiten ein, die du wirklich brauchst und auch verwendest,
  • Lass dir von Bekannten oder Freund:innen auch mal Zutaten mitbringen, bevor sie bei ihnen verstauben
  • Mach dein Eis selbst, anstatt es in Plastik verpackt zu kaufen
  • Verzichte auf Wegwerf-Strohhalme oder greif auf eine umweltfreundlichere Alternative wie Glas-, Edelstahl- oder kompostierbare Strohhalme zurück.
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Unsere Top 5 der besten Cocktailrezepte

Wenn du alle Utensilien und Basics zusammen hast, kannst du mit dem Mischen loslegen, vielleicht willst du gleich eines der folgenden Rezepte ausprobieren?

Platz 5: Espresso Martini

Der Espresso Martini ist ein Feierstarter Getränk, das landläufig als elitäre Alternative zum Wodka Energy bekannt ist. Denn genauso wie beim Wodka Energy gilt auch hier: Einer hat noch keinem geschadet.

Wer aber den ganzen Abend mit diesem Getränk bestreitet, wird es aufgrund des hohen Koffeingehalts mit ziemlicher Sicherheit bereuen, sobald sie/er sich zur Ruhe begeben will. Maßvoll eingesetzt, ist dieser feine Cocktail jedoch ein lebensgeist-erweckender Genuss!

Platz 4: Swimming Pool 

Der Swimming Pool ist ein karibisch-süßer Traum aus Rum und Wodka und schmeckt herrlich nach Ananas und Kokos. Dieser Drink enthält auch Sahne, daher aufgepasst bei empfindlichen Mägen.

Außerdem sollten Veganer:innen auf einen tierfreien Sahneersatz zurückgegriffen

Platz 3: Paper Plane 

Frisch eingetroffen aus New York, ein neu entdeckter Klassiker, der derzeit über die Tresen der Bars am Big Apple geschoben wird. Bittersüß und sehr aromatisch

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Platz 2: Whiskey/Wodka Sour 

So schön, so einfach, so erfrischend gut: Der Sour. Die perfekte Balance aus stark und sanft, sauer und süß. Im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse genießen. Für einen Gin-Cocktail bzw. eine „White Lady“ oder einen Wodka Sour kann die Basis selbstverständlich durch andere Spirituosen substituiert werden.

Achtung auch hier ist im Originalrezept ein Eiweiß mit drin. Dieses sollte bei Menschen, die sich fleischlos ernähren, einfach weggelassen werden. 

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Platz 1: Cosmopolitan 

Spätestens seitdem die Damen aus Sex and the City sich vor laufender Kamera den Cosmo literweise hinter die Binde kippen, ist er auf keiner Barkarte mehr wegzudenken.

Er stammt auch aus der Kategorie der Sours und hat über die Jahre einige Rezeptveränderungen durchgemacht. So schmeckt er uns am besten: 

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Jetzt steht deiner erfolgreichen Cocktailparty nichts mehr im Wege. Verwöhn deine Gäste mit neuen Geschmacksnuancen!

(cocktailbart/JASP)

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