How to

Organize deinen Alltag

Ordnung zu halten kann dir helfen nicht ganz im Chaos zu versinken. Mit den richtigen Methoden ist das auch wirklich nicht schwer.
Donnerstag, 13.10.2022, 14:10 Uhr, Autor: Sandra Lippet
Zwei Studenten arbeiten am Schreibtisch
Ordnung ist das halbe Leben - oder jedenfalls so ähnlich. (Foto: © stock.adobe.com/Freedomz)

Dachse schaffen es in ihren zig Kammern und Tunneln den Überblick zu bewahren. Du schaffst das auch und viell. hilft dir die für dich erstellte ‚DACHS-Methode‘ dabei.

Sie setz sich zusammen aus:

Digital den Überblick behalten

Texte, Notizen, Mitschriften, Uni-Dokumente etc. – wie kannst du dafür sorgen, dass sie nicht verloren gehen?

  • Erstelle Arbeitsordner auf deinem Laptop oder iPad
  • Kategorisiere deine Ordner sinnvoll (nach Fach, Seminar etc.)
  • Packe die Dokumente in die richtigen Ordner
  • Pflege sie!

Digitale To-Do-Listen geben dir einen super Überblick und du kannst sie schnell bearbeiten. Wenn du sie up to date hältst.

Das klingt alles ziemlich simpel, und das ist es auch, wenn du regelmäßig deine Sachen sortierst und sinnvoll ablegst. Das kann dir enorme Zeit sparen und verhindert, dass etwas Wichtiges verloren geht.

Erstelle am besten noch ein Backup, das kann eine externe Festplatte, ein USB-Stick, eine Cloud, App oder anderes sein. Hauptsache du hast einen Plan B, wenn dein Arbeitsgerät kurz- oder längerfristig den Geist aufgeben sollte.

Clever ablegen

Solltest du nicht immer digital arbeiten, sondern auch Ausdrucke und co. während deines Studiums sammeln, solltest du dir ein Ablagesystem überlegen.

Das kannst du über Ordner, Fächer, Hefter, Hefte machen – ganz wie es dir gefällt. Ratsam ist es, dass du dich für nicht mehr als zwei Optionen entscheidest, sonst kann es wieder chaotisch werden.

Natürlich steht dir auch frei, ob du nach Fach, Semester, Interessen etc. ablegst. 

Wichtig ist, dass du dabeibleibst. Wenn du einmal eine Ablage gefunden hast, die für dich funktioniert – bleibt dabei und bleib dran. Papierchaos ist ätzend und – glaub mir – längerfristig werden Dokumente unauffindbar sein oder komplett verschwinden.

Ewiges Suchen und aufregen kannst du dir durch eine clevere Ablage sparen. Der Studienalltag ist stressig genug. Übe dich also in Selbstorganisation.

Clouds, Apps und Absicherung

Internet und App-Stores sind voll von Angeboten, um deine Daten zu organisieren und abzusichern. Jedes Betriebssystem bietet Cloudlösungen an. Vorteil davon: du kannst von jedem deiner Geräte und eigentlich überall online darauf zugreifen. Auch sind deine Dokumente durch die Cloud abgesichert. Sollte dein Endgerät Faxen machen, ist das für die in die Cloud hochgeladenen Dateien keine Gefahr.

Auch Apps können dir beim Organisieren und Absichern helfen. Es gibt diverse Kalender- und Termin-Apps, die es dir schwer machen werden Verabredungen, Prüfungen, Treffen oder Termine zu verpassen. In viele davon kannst du auch schon Dokumente einpflegen, z.B. für Gruppenarbeits-Treffen oder deine eigenen Präsentationen. Die meisten dieser Apps bieten wie Clouds einen Online-Speicher an, auf den du von mehreren Geräten zugreifen kannst und der deine Daten sichert.

Wenn du viel mit digitalen Texten, Dokumenten, Dateien und co. arbeitest, solltest du dir wirklich überlegen, ob eine Cloud und/oder App dein Studienleben nicht enorm erleichtern könnten.

Ordnung im Hirn

Ordnung beginnt in deinem Gehirn. Es nützt sehr wenig, wenn du alle Uni-Dokumente clever ordnest und ablegst, aber in deinem Kopf Chaos herrscht.

Hier ein paar Tipps, damit es nicht dazu kommt:

  • Schreib dir Dinge auf: Egal, ob Termine, wichtige Infos oder spontane Ideen – so findest du sie wieder.
  • Plane ein wenig voraus: Du musst nicht hellsehen können, um zu wissen, was heute und/oder morgen wichtig ist. To-Do-Listen sind perfekt, um ein bisschen Ordnung in deinen Alltag zu bringen
  • Setze Prioritäten: Beim Studienstoff mitzukommen, dich rechtzeitig auf Präsentationen oder Prüfungen vorzubereiten, Kurse nachzubereiten, dein Sozialleben zu stemmen – das kann echt viel werden. Du musst aber nicht alles auf einmal machen: Überleg dir einfach was wann wichtig ist – und setz das Schritt für Schritt um.
  • Versuche ruhig zu bleiben: Es wird nicht immer alles rund laufen. Wichtig ist aber, dass du Ruhe bewahrst. Die meisten ‚Fettnäpfchen‘ oder ‚Fehler‘ kann man wieder geradebiegen. Und ehrlich gesagt: Panik wird dir dabei nicht unbedingt helfen. 

Schreibtisch ohne Chaos

Verführerisch ist es schon einfach alle losen Papiere komplett ohne Sinn auf einen oder mehrere Stapel zu werfen oder in irgendein Fach zu stopfen. Es heißt ja: Aus den Augen, aus dem Sinn.  Längerfristig wird das aber ganz sicher zu Chaos führen. 

Bleib bei deinem Ablagesystem. Auch Stifte, Marker und co. sollten einen festen Platz haben, wo sie wohnen können, während du sie nicht brauchst. 

Ein überladener, vollgestopfter Schreibtisch ist lästig. Du hast darauf keinen Platz zu arbeiten – und das Chaos stört die Sicht. Bewiesenermaßen kann man besser denken, wenn man auch Raum zum Denken hat. 

Schubladen, Fächer, Stiftehalter u.v.m. kann dir dabei helfen ein wenig Ordnung auf deinem Arbeitsplatz zu schaffen. Du kannst ja welche davon wählen, die dir auch optisch gefallen – so macht Ordnung halten mehr Spaß. 

Zu spät? Ist es nie! Sollten sich diverse Papierstapel bereits auf deinem Schreibtisch breitgemacht haben, keine Panik. 

Sofort-Hilfe-Tipps

  • Sortiere die Dokumente in ‚wichtig‘ und ‚unwichtig‘
  • Überlege dir, ob ‚unwichtig‘ weg kann, wenn ja: weg damit!
  • Sortiere den ‚wichtig‘ Stapel (s. ‚Clever ablegen‘)
  • Vermeide, dass sich wieder so viel anstaut

(Uniturm/Einstieg/SALI)

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